Die Transit Bipartition in der Türkei / Antalya ist ein neueres Verfahren der metabolischen Chirurgie, das bei bestimmten Patientinnen und Patienten mit Adipositas und Typ-2-Diabetes zu einer Verbesserung oder Remission des Diabetes beitragen kann. Da es sich um ein verhältnismäßig junges Verfahren handelt, liegen noch keine ausreichenden Langzeitergebnisse vor. Dieser chirurgische Eingriff erfolgt meistens minimal-invasiv durch die Bauchdecke.
Transit Bipartition in der Türkei / Antalya – Kosten ab 3,990€
Einige Patienten, die an einer morbiden Fettleibigkeit (Adipositas) erkrankt sind, leiden zusätzlich an einer Typ-2 Diabetes (Zuckerkrankheit). Beide Krankheitsbilder zählen zu den sogenannten multiplen chronischen Stoffwechsel-Erkrankungen – Fettstoffwechselstörungen fallen ebenfalls unter diese Kategorie. Folglich leidet der gesamte Körper unter diesem Einfluss: Angefangen bei den einzelnen Organen, über die Gelenke welche die gesamte Last tragen müssen, bis hin zur Psyche, die innerhalb dieses Kontextes niemals außer Acht gelassen werden darf! Viele Betroffene erleben zudem Vorurteile im Alltag oder im Beruf. Adipositas ist eine chronische Erkrankung, bei der professionelle Unterstützung helfen kann. Wenn eine konservative Therapie aus Ernährungsumstellung, Bewegung und Verhaltenstherapie nicht ausreichend wirkt, kann eine Operation eine mögliche Behandlungsoption sein.
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Unter einer metabolischen Chirurgie versteht man einen chirurgischen Eingriff an einem anatomisch funktionell normalen Organsystem, bzw. Organ, um so mittels spezifischer biologischer Stoffwechselprozesse einen positiven Einfluss auf die Gesundheit ausüben zu können. Auch die Adipositas-Chirurgie zählt zur metabolischen Chirurgie – insbesondere weil man so effizient das Gewicht reduzieren kann. Liegt zusätzlich eine Folgeerkrankung vor (zum Beispiel Typ-2-Diabetes), kann ein solcher Eingriff auch deren Verlauf verbessern. Das heißt, diese Operationen zielen vor allem auf eine Verbesserung des Stoffwechsels, mit der sich auch die Lebensqualität verbessern kann. Für die Transit Bipartition liegen zu den langfristigen Auswirkungen, etwa auf die Lebenserwartung, noch keine ausreichenden Daten vor.
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Neben einem Duodenojejunalen Bypass und einer Ileum-Interposition zählt auch die Transit Bipartition in der Türkei / Antalya zur metabolischen Adipositas-Chirurgie. Im Vordergrund steht dabei die Behandlung von Patienten, die mit einem schwerwiegenden chronischen Krankheitsbild, wie zum Beispiel einer Typ-2-Diabtetes mellitus, zu kämpfen haben. Aus medizinischer Sicht werden mit diesem Verfahren viele positive Effekte erzielt, auch die Patienten sind im höchsten Maße mit den Ergebnissen bei uns in der Türkei zufrieden. Sie haben dazu Fragen? – Kein Problem. Wir von Aestehtic-Travel in Antalya beraten Sie gerne!
Auf Deutsch bedeutet Transit Bipartition in etwa „intestinale Zweiteilung“ – also ein Verfahren, bei dem der Darm effektiv umgeleitet wird. Zu Beginn wird eine Schlauchmagen-OP durchgeführt. In einem weiteren Schritt wird eine Verbindung zwischen dem unteren Dünndarm und dem unteren Teil des Magens hergestellt. Dafür wird der Dünndarm nahe der Verbindung zum Dickdarm (etwa 80-200 cm der Proximalen) durchtrennt und in zwei Teile aufgeteilt. Anschließend wird das obere – vom Magen kommende – Ende weiter unten wieder mit dem Dünndarm verbunden, kurz vor dessen Übergang in den Dickdarm. Die jeweilige Entfernung variiert von Patient zu Patient, da jeder Körper individuell ist.
Aufgrund der intestinalen Zweiteilung des Darms kann nun die Nahrung entweder den normalen Weg über den Magenpförtner, den Zwölffingerdarm und den Dünndarm passieren, oder sie gelangt auf direktem Wege zum unteren Ende des Dünndarms. Wie sich die Nahrung auf die beiden Wege verteilt, ist individuell unterschiedlich. Hier werden hormonelle Mechanismen aktiviert, die sowohl zum vorzeitigen Sättigungsgefühl führen, als auch eine beschleunigte Verbesserung der metabolischen Situation im Körper bewirken. Da ein Teil der Nahrung weiterhin den normalen Weg nimmt, gilt das Risiko einer Malabsorption als geringer als bei Verfahren, bei denen die gesamte Nahrung umgeleitet wird. Ein Mangel an Vitaminen und Mineralstoffen, zum Beispiel an Vitamin B12, ist dennoch möglich. Regelmäßige Blutkontrollen und eine individuell angepasste Nahrungsergänzung sind deshalb wichtig.
Wie jeder operative Eingriff ist auch eine Transit Bipartition mit möglichen Risiken und Komplikationen verbunden. Da es sich um ein verhältnismäßig junges Verfahren handelt, liegen zu möglichen Langzeitfolgen noch keine ausreichenden Daten vor. Das individuelle Risiko hängt unter anderem vom allgemeinen Gesundheitszustand und von bestehenden Begleiterkrankungen ab. Die möglichen Risiken werden vor der Operation im ärztlichen Aufklärungsgespräch individuell besprochen.
Welche Risiken in Ihrem individuellen Fall besonders relevant sind, beurteilt der behandelnde Facharzt anhand Ihrer medizinischen Vorgeschichte und der Ergebnisse der Voruntersuchungen. Bei starken oder zunehmenden Bauchschmerzen, Fieber, Atemnot, anhaltendem Erbrechen, schwarzem Stuhl oder anderen ungewöhnlichen Beschwerden sollten Sie unverzüglich medizinische Hilfe in Anspruch nehmen.
Bei einer Transit Bipartition Türkei (Intestinale Zweiteilung) wird zunächst eine Schlauchmagen-Operation durchgeführt, bei der ein Großteil des Magens abgetrennt wird. Danach wird der untere Dünndarm durchtrennt und mit dem unteren Teil des Magens verbunden. Der natürliche Weg über den Zwölffingerdarm bleibt dabei erhalten. Somit kann die Nahrung zwei unterschiedliche Wege gehen. Dennoch können, vor allem in der ersten Zeit nach der Operation, Verdauungsbeschwerden wie Durchfall, Blähungen oder Sodbrennen auftreten.
Dieser Eingriff wird nicht nur bei Übergewicht durchgeführt, sondern vor allem auch bei Diabetes Typ 2-Patienten.
Zunächst wird die Schlauchmagen-Operation durchgeführt. Hierzu ist eine umfangreiche Vorkontrolle notwendig, um auszuschließen, dass Entzündungen oder Tumore vorhanden sind. Außerdem werden Leber, Bauchspeicheldrüse und Gallenblase untersucht.
Der gesamte Eingriff wird unter Vollnarkose durchgeführt und dauert in der Regel etwa 2 bis 3 Stunden. Er erfolgt als Schlüssellochoperation, was bedeutet, dass mehrere ca. zwei Zentimeter große Hautschnitte gesetzt werden, über die Kamera und Instrumente eingeführt werden. Mit einem sogenannten Klammernahtgerät wird nun der Großteil des Magens abgetrennt und gleichzeitig die entstandene Naht verschlossen. Erst danach beginnt die eigentliche Transit Bipartition, indem der untere Teil des Dünndarms mit dem unteren Teil des Magens verbunden wird.
Zur Nachkontrolle müssen Sie mit einem Krankenhausaufenthalt von drei bis fünf Tagen rechnen.
Grundsätzlich kann eine bariatrische oder metabolische Operation ab einem BMI von 40 kg/m² oder ab 35 kg/m² mit adipositasbedingten Begleiterkrankungen infrage kommen. Bei Typ-2-Diabetes kann eine metabolische Operation unter bestimmten Voraussetzungen bereits ab einem BMI von 30 kg/m² erwogen werden. Die Transit Bipartition ist ein neueres Verfahren, das bisher nicht zu den Standardverfahren zählt und für das noch keine ausreichenden Langzeitdaten vorliegen. Besprechen Sie deshalb auch etablierte Alternativen wie Schlauchmagen oder Magenbypass mit Ihrem Arzt. Die Entscheidung trifft der behandelnde Facharzt.
Gegen eine Operation können unter anderem eine unbehandelte oder instabile psychische Erkrankung oder eine aktive Alkohol- oder Drogenabhängigkeit sprechen. Ob solche Gründe vorliegen, prüft der Facharzt in der Voruntersuchung.
Da es sich hierbei um eine verhältnismäßig junge Methode handelt liegen noch keine Langzeitergebnisse vor. Das Verfahren kann zu einer Gewichtsabnahme und zu einer Verbesserung des Stoffwechsels beitragen. Wie viel Gewicht Sie verlieren und wie sich Ihr Stoffwechsel langfristig entwickelt, ist individuell unterschiedlich und kann nicht garantiert werden.
Nach einer Schlauchmagen-Operation bildet der verkleinerte Magen weniger Intrinsic Factor. Diesen Stoff braucht der Darm, um Vitamin B12 aufzunehmen. Deshalb ist eine dauerhafte Ergänzung von Vitamin B12 notwendig. Auch andere Vitamine und Mineralstoffe können fehlen. Welche Präparate Sie lebenslang benötigen, legt der behandelnde Facharzt anhand regelmäßiger Blutkontrollen fest.
Die Risiken für Komplikationen während und nach dem Eingriff hängen sehr stark vom individuellen Gesundheitszustand des Patienten ab und sind daher von Mensch zu Mensch unterschiedlich.
Sie müssen Ihre Ernährung dauerhaft umstellen. Dafür empfiehlt sich eine Ernährungsberatung mitsamt einem strukturierten Ernährungsplan. Nach der Operation wird die Kost über mehrere Wochen schrittweise aufgebaut: zunächst flüssig, dann püriert und danach weich. Erst anschließend erfolgt der langsame Übergang zu fester Kost in kleinen Portionen. Auch langfristig sollten Sie fett- und zuckerreiche Lebensmittel meiden und Ihre Nahrung auf fünf bis sieben kleine Mahlzeiten am Tag verteilen. Den genauen Ablauf legt Ihr Behandlungsteam individuell fest.
Nein. Alle Preise bei Aesthetic Travel verstehen sich als Inklusivpreise, sodass keine weiteren Zusatzkosten auf Sie zukommen.
Die medizinischen Inhalte dieser Seite basieren auf aktuellen Leitlinien, Fachinformationen und wissenschaftlichen Veröffentlichungen. Sie wurden zusätzlich medizinisch überprüft.
Die Informationen auf dieser Seite dienen der allgemeinen medizinischen Information und Aufklärung. Sie ersetzen keine persönliche Untersuchung, Diagnose, individuelle Therapieempfehlung oder ärztliche Beratung.
Ob ein bariatrischer Eingriff medizinisch geeignet ist und welches Verfahren infrage kommt, muss individuell durch einen qualifizierten Facharzt beurteilt werden. Dabei werden unter anderem der allgemeine Gesundheitszustand, der BMI, bestehende Begleiterkrankungen, bisherige Behandlungsversuche und mögliche Operationsrisiken berücksichtigt.
Ergebnisse, Gewichtsverlust, Heilungsverlauf, mögliche Beschwerden und Komplikationen können von Patientin zu Patient unterschiedlich sein. Die auf dieser Seite genannten Zeiträume, Behandlungsschritte und Ergebnisse stellen daher keine Garantie für einen bestimmten individuellen Behandlungsverlauf dar.
Bei akuten oder ungewöhnlichen Beschwerden – insbesondere starken oder zunehmenden Bauchschmerzen, Fieber, wiederholtem Erbrechen, Atembeschwerden oder anderen medizinischen Notfällen – wenden Sie sich bitte unverzüglich an einen Arzt oder eine medizinische Notfallversorgung.
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